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Armut im Alter längst Realität

Immer mehr Rentner sind auf Grundsicherung angewiesen (Quelle: Zeit Online) und drohen in Altersarmut abzurutschen. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

Allein im Zeitraum vom drei Monaten von Juni bis September 2022 ist der Anstieg von Menschen in der Kategorie „Altersgrenze und älter“ im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12 % gestiegen. Diese Situation verschärft sich durch den starken Anstieg der Kosten für Wohnen und der Inflation im Jahr 2023.

Viele Rentner wissen einfach nicht mehr weiter. Besonders hart trifft es hier die Frauen, die sehr geringe Witwenrenten beziehen.

Laut Statistiken der deutschen Rentenversicherung stieg die im Durchschnitt ausgezahlte Durchschnittsrente von 1.089 EUR auf 1.152 EUR, allerdings gibt es ein starkes Gefälle. Mehr als die Hälfte der Rentner erhält immer noch eine Rente weniger als 1.000 EUR.

Die Linke beklagt jedoch, dass 82 % der Renten unter 1.500 EUR liegen. Und das ist erst der Anfang. Momentan liegt das Rentenniveau noch bei knapp 48 % und wird ab 2030 voraussichtlich auf 43 % sinken. Wohnung und Leben sind davon nicht mehr zu bezahlen. Besonders nicht mehr das Leben in einer Großstadt.

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Zusätzliche Belastung: Alter & Pflege

Sehr kritisch wird es, wenn ein Rentner pflegebedürftig wird. Der durchschnittliche Eigenanteil in einer Pflegeeinrichtung beträgt aktuell 2.400 EUR im Monat. Das bedeutet fast immer, dass Rentner dann beim Sozialamt Hilfe zu Pflege beantragen müssen.

Richtig kritisch wird es, wenn der in den 2.400 EUR enthaltenen Anteil für Wohnen und Verpflegung nicht mehr durch die Rente gedeckt ist. Dies ist meistens bei 50 % der Rentner der Fall, die eine Rente unter 1.000 EUR beziehen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass in diesem Fall auch die Renten der Ehepartner zur Deckung der Kosten herangezogen werden.

Der Pflegefall führt somit zu einem sehr schwerwiegenden Eingriff in das Leben der Betroffenen und ihren Familien. Je nach Rente bleibt ihnen nur ein kleines Taschengeld von 135 EUR, wenn sie in einer Pflegeeinrichtung leben und auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ein Einzelzimmer oder das Leben in einer Seniorenwohnung ist für die Mehrheit nicht bezahlbar.

Mit diesen Themen beschäftigen wir uns

Wohnen im Alter

Zukunftsaufgabe: Wohnen und Versorgen im Alter

Pflege neu denken

Stärkung von Selbstbestimmung und Selbständigkeit

Aktives Mitgestalten

Unterstützung durch aktive, soziale Netzwerke

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