Pflege neu denken

Pflege neu denken – Selbstbestimmung und Selbständigkeit stärken

Gesundheitlich eingeschränkte Menschen äußern vielfach den Wunsch, wieder aktiv und selbständig ihr Leben gestalten zu können.

Ist der Pflegefall eingetreten, stehen Angehörige und Pflegebedürftige vor der Frage, wie man für den Pflegebedürftigen Versorgungssicherheit gewährleisten und trotzdem ein weitgehend selbständiges Leben ermöglichen kann.

Die aktuell bestehenden Strukturen in der Langzeitpflege legen den Fokus (noch) nicht auf Rehabilitation und Wiederherstellung verlorener Fähigkeiten.

Die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung unterstützt daher Organisationen, Einrichtungen und Projekte, die die therapeutische-rehabilitative Pflege als neuen Behandlungsstandard etablieren wollen.

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Mehr als 70 % der pflegebedürftigen Menschen werden durch Angehörige oder Freunde gepflegt

In Deutschland steigt die Zahl zu pflegender Menschen. Pflegende Angehörige arbeiten in den meisten Fällen 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Ihnen bleibt keine freie Minute bei oft schwerer physischer sowie auch psychischer Arbeit. Vom Staat fühlen sich die pflegenden Angehörigen im Stich gelassen.

Daher muss häusliche Pflege als Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden. Menschen, die den Mut haben, Angehörige zu pflegen, brauchen unsere gemeinschaftliche Unterstützung.

Manchmal ist es nur eine Auszeit, die neue Kräfte schöpfen lässt, oder das Gefühl, dass die Arbeit, die Ängste und Nöte gesehen werden, dass jemand da ist, wenn das Ende der Kraft für die Pflege erreicht ist.

Einsatz moderner Hilfsmittel

Manchmal hilft aber auch ein modernes Hilfsmittel wie ein AAL-System (Alltagstaugliches Assistenzlösungssystem), das die Koordination von Menschen, die sich gemeinsam um einen eingeschränkten Menschen kümmern, erleichtert.

Hilfreich ist auch ein soziales Netzwerk aus Familie, Freunden und Nachbarn, das den pflegenden Angehörigen unterstützend zur Seite steht.

Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum, der es Familien erlaubt, gut mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen zusammenzuleben, ist die Voraussetzung für gute häusliche Pflege.

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Was wir tun wollen

Die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung fördert daher das Betreiben von Einrichtungen zur Tages- und Kurzzeitpflege, indem wir geeignete Flächen oder Infrastruktur zur Verfügung stellen und beim Aufbau neuer Einrichtungen finanzielle Unterstützung leisten.

Wir planen außerdem langfristig Wohnraum zur Verfügung zu stellen, der es Familien oder Freunden ermöglicht, gut mit einer eingeschränkten Person zusammenzuleben. Wir fördern auch ein gemeinnütziges Quartiersmanagement vor Ort als Ansprechpartner für Pflegende zu Hause.

Sie sind auf der Suche nach Förder­möglichkeiten für Ihr Projekt oder Ihrer Initiative?

Sie sind eine Initiative, eventuell gemeinnützig, ein Verein, eine Stiftung oder ein Unternehmen, auf das unsere Förderziele zutreffen? Dann kontaktieren Sie unser Stiftungsbüro mit Ihren Kontaktangaben und einer genauen Beschreibung Ihrer Tätigkeit oder Ihres Vorhabens. Wir melden uns dann kurzfristig bei Ihnen. Disclaimer: Auf eine Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Die Förderentscheidung wird gemeinsam vom Vorstand entschieden.